An die Geschäftsführung der Vodafone D2 GmbH
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Besorgnis verfolgen wir die derzeitigen Geschehnisse Ägypten und die Beteiligung Ihres Unternehmens an der staatlichen Unterdrückung von Menschen, die sich für mehr Freiheit und soziale Gerechtigkeit einsetzen. Wir möchten Sie als global agierenden Telekommunikationskonzern daran erinnern, dass auch Sie eine hohe soziale und gesellschaftliche Verantwortung tragen.
In den vergangenen Tagen haben Sie auf Druck der Behörden Ihre Netze abgeschaltet und damit die Kommunikation der Menschen vor Ort massiv eingeschränkt. Sie behindern damit die Organisation von Protesten, die Dokumentation von Gewalt und wichtiger Ereignisse und die Meinungs- und Informations- und Pressefreiheit in Ägypten. Sie gefährden demokratische Prozesse und schlimmstenfalls sogar Menschenleben.
Wir bitten Sie, setzen Sie jetzt ein Zeichen und helfen Sie gegen die Unterdrückung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit, statt sich zum willfährigen Kollaborateur zu machen. Denken Sie daran, dass Sie mit Ihren Kunden Verträge abgeschlossen haben, die für beide Seiten gelten. Soziale Verantwortung darf nicht nur als Schlagwort in der Werbung dienen!
Weltweit bieten engagierte Menschen zur Zeit Einwahlknoten für analoge Modems für die Menschen in Ägypten an. Jede Einwahl-Nummer aus Deutschland, Europa oder den Nachbarländern Ägyptens hilft. Es würde als positives Zeichen wahrgenommen werden, wenn Sie als Konzern kreative Wege suchen, den Informationsfluss aufrecht zu erhalten, statt ihn zu beschneiden.
Wenn Sie können, bieten Sie für die Menschen in Ägypten kostengünstige Internet-Einwahl-Möglichkeiten für analoge Modems an. Eine Hilfe sind auch Rufnummernweiterleitungen, damit Ihre Kunden hier in Deutschland nicht die eigenen Ruf- oder Faxnummern veröffentlichen müssen.
Zeigen Sie, dass Sie das Vertrauen Ihrer Kunden verdienen und ein verantwortlicher Partner der modernen Gesellschaft sind.
Mit freundlichen Grüßen
ein-Pirat
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geschrieben von Pirat am 26. Januar 2011
In den letzen Tagen schlägt man kaum eine Tageszeitung ohne das ein Artikel über iShareGossip.com erscheint. So ist es zumindest in meiner Region. Diese Plattform kann man vergleichen mit Webseiten wie Facebook oder Xing. Mit einem kleinen aber einen feinen Unterschied. Man muss sich nicht registrieren.
Das wird genutzt um anonym über Lehrer oder andere Schüler zu schreiben. Laut Betreiber Angaben wird noch nicht einmal die IP gespeichert. Das was dort geschrieben wird ist größtenteils nicht schön. Anonym wird darüber Diskutiert wer den das “leichteste Mädchen” in der Klasse oder Stufe ist.
Es dauert bestimmt nicht mehr lange bis das Wort von “Netzsperren” wieder in den Mund genommen wird. Sicherlich als betroffenes Mobbingopfer ist der Gedanke dorthin sicherlich nachvolluiehbar aber Netzsperren sind immernoch Zensur.
Meiner Meinung nach liegt das Problem an einer anderen Stelle. Es liegt an der Erziehung! Damit möchte ich jetzt die betroffenen Eltern nicht angreifen sondern eher die Politik die eine Situation herbeifürt bei der z.b. beide Eltern Arbeiten müssen um über die Runden zukommen. DAs Kind ist dann alleine zuhause und beschäftigt sich halt unbeaufsichtigt mit solchen Seiten.
Natürlich gibt es noch viele Beispiele die ich jetzt aufdröseln könnte. Was ich aber Schlussendlich sagen will ist das nicht der Betreiber der böse ist sondern der Fisch am Kopf anfängt zu Stinken.
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