Vieles was die FDP verzapft ist ja, mal vornehm ausgedrückt, nicht wirklich Sinnvoll. Herr Rösler brachte die Tage eine Diskussion im Gange die sich um das Thema “Kostenerstattung” dreht.
Demnach soll man nach einem Arzt Besuch eine (ich nenne es mal) Rechnung bekommen. Diese bezahlt man dann beim Arzt und holt sich das Geld von der Krankekasse wieder.
So 100% Unterstütze ich das nicht, was ich aber für sehr Sinnvoll halten würde, wäre eine art “Empfangsbestätung”? / “Lieferschein”? oder wie ihr es nennen möchtet.
Sprich mein Vorschlag wäre. Ihr geht zum Arzt. Er behandelt euch. Ihr bekommt eine Liste “was er gemacht hat” Dort aufgeführt die Behandlung und die dafür entstehenden Kosten. Das ganze Quittiert ihr dem Arzt dann und er kann sich die Kosten von der Krankenkasse holen.
Die Vorteile liegen auf der Hand.
- Ihr seht welche Behandlung was kostet
- Der Arzt kann nicht einfach so zu viel bei der Krankenkasse abrechnen
Also warum eigentlich nicht? Mehr Transparenz.
Wie sind eure Gedanken?
8 Kommentare »
8 Kommentare zu “ Warum ich eine Quittung von meinem Arzt will ”
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18. August 2010 um 13:06
Du hast meine vollste Zustimmung.
18. August 2010 um 13:35
Wie stellen die sich das vor? Soll also ein Harz IV Empfänger mal eben 3000 Euro für seine OP vorschießen!?
Kein Wunder, dass die FDP bei Allensbach nur noch mit 4% rumdümpelt… ich nenne diesen Vorschlag weltfremd, um das Wort “dreist” zu vermeiden.
Die Idee mit der Quittung aus Gründen der Transparenz find ich super! Da weiß man endlich, wofür das Geld wirklich ausgegeben wird.
18. August 2010 um 14:33
Kann ich nur unterschreiben.
Ich wundere mich schon, warum das nicht so gemacht wird (bei den Gesetzlichen). Würde auch das Kostenbewusstsein steigern, weil man die €€ mal sieht.
18. August 2010 um 16:05
Die Variante mit dem Lieferschein finde ich prima.
Rein damit ins Liquid Feedback. So einen Antrag unterstütze ich sofort
18. August 2010 um 16:52
Danke für eure Kommentare. Bzgl. rein in das Liquid Feedback… ich habe keine Ahnung wie das funzt. Hau es rein und ich Promote es….
18. August 2010 um 19:40
Hallo,
man hat die Möglichkeit als Patient eine Selbstauskunft nach Bundesdatenschutzgesetz an die betroffene Krankenkasse zu stellen. Dann bekommt man auch eine Übersicht der abgerechneteten Dienstleistungen. Das geht leider nur rückwirkend.
Ich begrüße diese Idee ausdrücklich, denke aber bis das umgesetzt ist kann man auf die Selbstauskunft zurückgreifen.
Mit freundlichen Grüßen
P.R.
Quelle: http://www.datenschutz-berlin.de/content/service/selbstdatenschutz/datenscheckheft/merkblatt-gesundheit-und-soziales
18. August 2010 um 20:41
Danke für den Hinweis, auch wenn ich es nicht mag, wenn man sich als andere Person ausgibt. Hättest auch einfach Anonym eintragen dürfen.
8. Oktober 2010 um 09:14
Selbstauskunft nach Bundesdatenschutzgesetz an die betroffene Krankenkasse zu stellen. Dann bekommt man auch eine Übersicht der abgerechneteten Dienstleistungen. Das geht leider nur rückwirkend.