geschrieben von Pirat am 16. August 2010

Wir die, mal mehr mal Weniger, im Web 2.0 leben nutzen jeden Tag verschiedene Dienste. Haben dazu unsere coolen “Gadgets” Sei es iPhone, iPad, Netbook etc. pp. Wir verfluchen Facebook aber prahlen Trotzdem mit den Hits auf den Like Button und der Anzahl unserer (ich finde den Begriff total falsch) “Freunde”, finden Google scheiße aber nutzen trotzdem die Suche.

Ja Google Sammelt unsere Daten, ja Google kann damit sehr viel Scheiß anstellen, ja Google ist böse. Wir nutzen es aber Trotzdem und das Tag Täglich Wie oft suchst du bei Google? Oder schaust dir Videos bei Youtube an. Das man als Betreiber von Webseiten (wie ich) eine gewisse “Freundschaft” mit Google eingeht ist kein Wundern. Schließlich bekommt man Teilweise 30-60% der Besucher durch “das böse Google”. Ohne Google würde so manche Webseite, so mancher Blog in den tiefen des www ein trauriges Dasein Fristen. Google ist momentan zumindest nicht aus dem Web 2.0 auszudenken. Stellen wir uns mal vor es würde von heute auf morgen keine Googlesuche mehr geben. Dann würden wir auf Lycos oder der Ähnlichen zurück greifen und sehen das es dort nicht viel besser ist.

Okay jetzt kommen die Klugscheißer die was von Wolfram Alpha erzählen und natürlich sagen das Lycos z.b. nicht soviele Daten sammelt. Fakt ist man würde sich ein neues Feindbild suchen.

Wir gehen mal Rüber zur -mal wieder- aktuellen Debatte Streetview. Meisten höre ich von Streetview Gegner

Alle diese Aussagen sind erst einmal Falsch

Das eine Bearbeitung im Nachhinein länger dauern kann ist irgendwie auch Verständlich. Nämlich wenn de Leute erst einmal Online ihr Haus etc. sehen werden die Anzahl der Widersprüche Steigen. Mehr Anfragen -> Längere Warteschlange.

Das alles hört sich jetzt so an als ob ich der Totale Streetview Fan bin. Das ist nicht der Fall ich finde es sogar unnütz. Mir langt das Aktuelle Google Maps um das zu finden was ich Suche.

Fakt ist aber auch die Technik rast, der Mensch ist träge. Wir leben in einem neuen Zeitalter und müssen unser Denken & Handeln diesem auch anpassen, zeitgemäß bleiben. Dies gilt nicht nur für Streetview sondern in allen Bereich des Lebens.

Ich persönlich werde Widersprechen aber auch nur Rein aus Prinzip. Stellt sich nur noch die Frage ob die das Dorf wo ich Wohne überhaupt abgelichtet haben.

Ich freue mich auf Diskussionen zum Thema in den Kommentaren



8 Kommentare zu “ Google Streetview und die Hetzerei gegen Google ”

  1. ulf_der_freak sagt:

    Ich verstehe allerdings nicht, WOFÜR Google den Aufwand mit StreetView betreibt. Ok, wenn ich mir die Gegend angucken will, in der ich vielleicht eine Wohnung beziehen will, aber sonst? Wie schon richtig angemerkt kann d eigentlich kaum Schaden entstehen. Diejenigen, die am meisten über SV schimpfen, verteilen sonst munter ihre Daten im Netz.

    Die Google-Dienste sind zum Teil praktisch: Maps, Latitude etc. Aber ws soll SV?

  2. Phil sagt:

    Rechtschreibfehler.

  3. Pirat sagt:

    @ulf_der_freak Ja wozu die den Aufwand betreiben kann ich dir Leider auch nicht sagen. Sicherlich ist es mal Interessant in anderen Städten “durch die Straßen zulaufen” New York etc. Es ist aber auch nicht das erstemal das Google Aufwand für etwas Betreib was keiner haben will.. Wave z.B. …

    @Phil Echt hast du welche gefunden? Ich bin so Gnädig.. du darfst sie behalten.

  4. Frank sagt:

    Ich lese immer wieder:
    Wozu braucht man google streetview?

    Ähnliches fragt auch meine Oma:
    Wozu braucht man Internet?
    Ja, wozu braucht man E-Mail, google Suche, google maps und jetzt auch noch streetview?
    Das sind Fragen, die vor allem von denjenigen gestellt werden, die die Dienste nicht nutzen.
    Meine Oma braucht kein Internet, keine E-Mail, kein google und auch kein streetview. Sie ist 87 Jahre alt.
    Aber ich nutze das Internet seit über 15 Jahren, E-Mail fast genauso lang, google maps seit ca. 5 Jahren und street view seit genau 3 Jahren.
    Wozu Internet, E-mail und google maps nützlich ist, lasse ich hier mal weg, weil man darüber schon ein ganzes Buch schreiben könnte und über streetview mindestens ein Kapitel darüber. Ich versuche es daher ganz, ganz kurz zu machen.
    Mal abgesehen davon, dass es in meiner Website eingebunden und als Website-Betreiber für die Besucher meiner Website nützlich ist, ist es für mich ebenso als Privatperson nützlich.
    Schwer das nun ganz kurz zusammenzufassen, genauso wie ich meiner Oma erklären müsste, wozu für mich E-mails nützlich sind und wofür ich die schon gebraucht habe.
    Google Streetview brauche ich, um mir z.B. eine Gegend, in die ich fahren möchte (oder auch nicht fahren möchte) virtuell anzuschauen, dazu gehören nicht nur, aber auch Sehenswürdigkeiten.
    Ich brauche es, um mir schon vorher ein Bild von bestimmten Wegen machen zu können.
    Manchmal war ich schon sehr positiv oder negativ überrascht, wie es dort aussieht (Industriegebiet statt Partymeile zum Beispiel).
    Sehr nützlich war es bisher, um z.b. eine Abzweigung zu einem Strand oder eine kleine Straße zu finden. Wenn man nur ließt, wo was ist, kann man mit dem Auto leicht vorbei fahren, aber wenn man vorher ein Bild gesehen hat, wie es dort aussieht, dann spart man sich das Suchen.
    Sehr wichtig war es auch, um Daten abzugleichen, z.B. ob eine Bar oder Restaurant, wo man mal vor ein paar Jahren war, noch gibt, oder ob sie anders heißt (streetview Bilder sind zwar in der Regel 2-3 Jahre alt, aber wenn schon vor 3 Jahren die Bar oder das Restaurant zu gemacht hat oder etwas anderes dort ist, dann kann man sich den Weg ganz sicher sparen und erlebt keine Überraschungen).
    Ich selber nutze es zwar nicht, aber ich habe Bekannte, die erstellen vorher eine Route mit ihrem Navigationssystem, die sie im Urlaub ablaufen wollen. Dazu schauen sie sich die Orte vorher in streetview an, ob es sich lohnt.
    Sehr wichtig ist es auch für Übernachtungsmöglichkeiten.
    Auf Websites oder in Prospekten steht das Hotel oder das Haus ganz toll da, aber in Streetview entpuppt es sich plötzlich als total verbaut oder heruntergekommen (ok, es kann gerade renoviert worden sein, aber das kann man dann rausfinden).
    Wenn man umzieht kann man sich vorher die Gegend anschauen, wie es dort aussieht. Spart sehr viel Zeit und Geld. Wenn ich z.B. in eine andere Stadt oder einen anderen Stadtteil ziehe, wo ich noch nicht war, dann ist es sehr praktisch, zu sehen, wie es dort aussieht, eher Plattenbausiedlung oder Villen mit Vorgärten? Auch in Neukölln gibt es schöne Ecken und auch in Zehlendorf ist nicht jede Straße toll.
    Mal ganz davon abgesehen, dass man sich Orte und Straßen ansehen kann, wo man mal gewesen ist, bzw. wo man mal gewohnt hat und das ganze per Rechtsklick auch noch in 3 D!
    Ich könnte jetzt noch Hunderte Beispiele aufzählen, wann bzw. wozu ich streetview in den letzten 3 Jahren genutzt habe, aber das wäre genauso mühselig wie zu erklären, wozu und wann ich E-Mail in den letzten 15 Jahren genutzt habe. Und immer wieder entdeckt man etwas Neues bzw. kommt auf die Idee, dass man sich doch dies oder jenes mal mit streetview anschauen könnte bzw. das eine oder andere Problem mit streetview lösen kann.
    Es gehört einfach dazu und man möchte nicht mehr darauf verzichten, bzw. man wartet seit Jahren darauf, dass es das endlich auch in Deutschland gibt.
    Und was hat google davon? Das fragen sich auch viele. Kann ich nicht verstehen, dass man sich das fragt, irgendwie frage ich mich dann, kann jemand so doof sein und nicht merken, was das google bringt?
    OK, ich habe BWL studiert, vielleicht sitze ich deswegen im Elfenbeinturm und bin total abgehoben von der Realität des Denkens eines Durchschnittsbürgers, daher nochmal ganz ganz kurz:
    Unter (sehr vielem anderem) bring es google Aufmerksamkeit (in den Medien z.B.), dadurch Kundengewinnung und Kundenbindung und damit verbunden natürlich höhere Nutzung, mehr Umsatz, Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern (andere Suchmaschinen und Dienste) usw. usw. usw. also: mehr Einnahmen, mehr Gewinn, mehr Geld!
    (PS: ich mochte google von Anfang an auch nicht und mag es immer noch nicht, aber es ist einfach sehr, sehr nützlich, habe dadurch keine Nachteile, sondern nur Vorteile.)

  5. Pirat sagt:

    @Frank danke erst einmal für deinen Ausführlichen Kommentar. Ich würde deinen Kommentar mal mit einem Zitat aus meinem Artikel zusammenfassen “Wir leben in einem neuen Zeitalter und müssen unser Denken & Handeln diesem auch anpassen, zeitgemäß bleiben” ich hoffe ich Interpretiere das Richtig. Ich hoffe das man meinen Artikel auch richtig Verstanden hat. Ich bin nicht gegen SV sondern gegen die Hetze von Google. Wer es braucht soll es nutzen aber ich sehe für mich keine Verbesserung der Lebensqualität.

  6. Michel Deutchmann sagt:

    @Frank, dein PostScriptum ist grundlegend falsch.
    1. Es gibt einige Suchmaischienen die nicht speichern.
    2. Sobald eine Firma sich am Gemeinwesen vergreift und das Gemeinwesen darum bitten muss es zu lassen, läuft was falsch. Das diejenigen, die wie du zu gibst, ihren Nutzen daraus ziehen, dafür sind, is klar. Wann hat Google, die sich nebenbei bemerkt auch an anderem Gemeingütern (Bcher) vergreifen, die Größe und den Einfluss erreicht um es dem °großen Bruder” gleichzutun. Wir lassen den kleinen Finger, Google nimmt bereits die Hand. Warum? …. weil Google die (Finanz)Macht dazu hat.
    3. Bist du zu 100% sicher? ich meine keine Nachteile und so.. Du gibst immerhin Google deine Daten. Ob das ein Vorteil ist ….?
    Die Zeit wird es zeigen.

  7. Michel Deutchmann sagt:

    Uppss. Betrachte deine Meinung, nimm die Seite(oben Rechts), betrachte alle Punkte des PP-Programms was hast du als Ergebnis ?
    Deine im Beitrag geäußerte Meinung ist an den letzten Punkten gemessen schon verwunderlich. Denk mal drüber nach. Inkonequenz (leider hartes Wort) is auch ne Haltung.

  8. Felicie Thurmann sagt:

    Die Empörung um Google Street View war in Deutschland am größten. Datenschützer und Wichtigtuer waren empört. Und mittlerweile? Kein Mensch regt sich auf, Street View wird von Vielen genutzt, auch auf vielen Webseiten. Und die, die ihr Wohnhaus unkenntlich machen ließen, haben sich eher lächerlich gemacht. Man könnte auch sagen, dass das erst die Neugier weckt.

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